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Publikationen


Neues zur Antikörperantwort in FeLV-geimpften Katzen

veröffentlicht um 02.03.2021, 10:00 von Regina Hofmann-Lehmann

In Zusammenarbeit mit australischen Wissenschaftern haben die zwei European Advisory Board on Cat Diseases (ABCD) Board Members, Prof. Margaret Hosie aus Glasgow, UK, und Prof. Regina Hofmann-Lehmann von der Vetsuisse-Fakultät Zürich eine Studie verfasst über die Antikörperantwort in Katzen, welche mit zwei verschiedenen FeLV-Impfstoffen geimpft wurden (monovalente versus polyvalente Vakzine).
Die FeLV Guideline von ABCD findet sich unter: "Feline leukemia virus infection"

Fragen zur FeLV-Impfung beantworten wir gerne unter info@vetlabor.ch 

Cytauxzoon sp. - auch in Schweizer Katzen

veröffentlicht um 01.02.2021, 05:51 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 01.02.2021, 05:55 ]

Die neue ABCD Guideline über die Cytauxzoon Infektion der Katze ist gerade online publiziert worden. Sie gibt Einblick in die verschiedenen Spezies - Cytauxzoon felis in den USA und Cytauxzoon spp. in Europa - und zeig die neuesten Informtonen bez. Prophylaxe, Diagnose und Therapie der Infektion auf.

Katzen mit Cytauxzoon sp. Infektionen wurde durch unser Labor auch in der Schweiz beschrieben (Nentwig et al. 2018). Sowohl Haus- als auch Wildkatzen können sich infizieren. Bei Hauskatzen kann es zu einem akuten schweren Verlauf der Infektion mit Anämie kommen; es kommen aber auch asymptomatische Trägerkatzen vor. Ein erster Verdacht kann u.U. anhand eines Blutausstriches gestellt werden (siehe unten). Zur Diagnose der Infektion eignet sich eine spezifische PCR mit Sequenzierung, welche wir in unserem Labor anbieten.

Bild: Cytauxzoon sp. Merozoit in einem Katzenerythrozyten. Zur Bestätigung der Infektion empfiehlt sich die PCR.





ABCD Guideline Infektionskrankheiten in Katzenheimen

veröffentlicht um 08.01.2021, 08:23 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 08.01.2021, 09:04 ]

Die Guideline "Infectious diseases in shelter situations and their management" wurde durch das European Advisory Board on Cat Diseases (ABCD) überarbeitet und ist nun online. 

Die Guideline enthält wichtige Empfehlungen und Tipps im Umgang mit Katzen im Mehrkatzenumfeld und Infektionskrankheiten. Sie ist frei herunterladbar auf der Homepage von ABCD unter folgendem Link: "Infectious diseases in shelter situations and their management" 

Für eine Auswahl an diagnostischen Tests von Katzeninfektionen siehe Auftragsformular des Labors (Immundiagnostik, Seite 1; Molekulare Diagnostik, Seite 2) sowie weitere Informationen bez. Immundiagnostik und Molekulare Diagnostik





Publikation in Zusammenarbeit mit Forschenden in Kuba

veröffentlicht um 10.12.2020, 05:11 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 10.12.2020, 05:19 ]

Aus unserer mehrjährigen guten Zusammenarbeit mit Prof. Belkis Corona-González, Centro Nacional de Sanidad Agropecuaria (CENSA), San José de las Lajas, Cuba, sind mehrere neue Publikationen erschienen oder in Vorbereitung. Kürzlich erschienen ist eine Arbeit über zoonotische vektorübertragene Krankheitserreger bei Hunden aus Tierheimen in Kuba.

Diese Publikation, welche durch Adrian Alberto Díaz-Sánchez als Erstautor verfasst wurde und die in der Fachzeitschrift Pathogens erschienen ist (https://www.mdpi.com/2076-0817/9/11/901/htm; IF 3.018), untersuchten wir Blutproben von 100 Hunden in Tierheimen. Insgesamt waren 85% der Tiere positiv für mind. einen vektorübertragenen Erreger. Am häufigsten fand sich Ehrlichia canis (62%), gefolgt von Anaplasma platys (40%) und Rickettsia felis (27%). Rund ein Drittel der Tiere war positiv für mehrere Erreger. Es konnte in keiner der Proben Anaplasma phagocytophilum oder Borrelia burgodoreri sensu lato nachgewiesen werden.

Thrombozytopenie war die häufigste hämatologische Veränderung bei PCR-positiven Hunden; die Thrombozytopenie war statistisch assoziiert mit PCR-positivität für Ehrlichia canis respektive mit Koinfektionen. Die phylogenetischen Analysen von Anaplasma platys und Ehrlichia canis zeigten eine geringe genetische Variablität der kubanischen Stämme.

Zusammenfassend unterstreichen die Ergebnisse dieser Studie die hohe Prävalenz von durch Vektoren übertragenen Krankheitserregern mit zoonotischem Potenzial bei scheinbar gesunden Hunden in Tierheimen in Kuba. Die untersuchte Region umfasste überwiegend städtische Gebiete, was das zoonotische Potenzial zu einem besonderen Anliegen für die menschliche Gesundheit macht.

Basierend auf den Ergebnissen der Studie sowie klinischen Beobachtungen ermutigen wir daher eine Kampagne zur Überwachung und Kontrolle von caninen Vektorübertragenen Infektionen zu initiieren, mit Untersuchungen von Menschen, Tieren und Vektoren im Rahmen eines One Health-Ansatzes, um eine breitere epidemiologische Perspektive zu erhalten.


Ehrlichia canis Morula in neutrophilem Granulozyten eines Hundes (Symbolbild)

Neuer FCoV-Artikel: FCoV-Prävalenz in Katzenzuchten und Nachweis von FCoV-Ausscheidern

veröffentlicht um 09.11.2020, 02:32 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 09.11.2020, 02:45 ]

Ein neuer wissenschaftlicherArtikel der beiden Forschungsgruppen von Profs. Katrin Hartmann in München und Regina Hofmann-Lehmann in Zürich liefert neue Erkenntnisse zur FCoV-Infektion in Katzenzuchten. Keine der untersuchten 37 Katzenzuchten war FCoV-frei und rund 2/3 aller Katzen war mindestens einmal FCoV positiv (Ausscheidung im Kot). Junge Katzen schieden häufiger FCoV aus. Um FCoV-Ausscheider in einem Katzenbestand zuverlässig zu erkennen, sollten die Katzen mehrfach untersucht werden. Siehe dazu auch Erkennen von FCoV-Dauerausscheidern.



Neuer Artikel: Ein praktischer Ansatz zur Diagnose der FeLV-Infektion

veröffentlicht um 06.10.2020, 07:54 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 06.10.2020, 08:05 ]

Die Diagnose einer FeLV-Infektion bleibt anspruchsvoll durch die unterschiedlichen Infektionsverläufe und einem Virus-Immunsystem Gleichgewicht, welches sich über Zeit verändern kann. Kenntnisse der Pathogenese der FeLV-Infektion sowie der Einzelheiten der FeLV-Nachweismethoden sind eine wichtige Voraussetzung für die korrekte Interpretation der Testergebnisse und die genaue Bestimmung des FeLV-Status einer Katze.

Ein neuer Übersichtsartikel der Professorinnen Regina Hofmann-Lehmann (Vetsuisse Zürich) und Katrin Hartmann (LMU München) gibt eine praktische Hilfestellung für Tierärztinnen und Tierärzte in der Praxis zur verbesserten Erkennung der FeLV-Infektion. Der Artikel enthält u.a. einen praktischen Algorithmus zur Diagnose der FeLV-Infektion (entwickelt in Zusammenarbeit mit ABCD), übersichtliche Tabellen und Beispiele von Infektionsverläufen.  

Laden Sie den Artikel hier als pdf herunten.





FCoV AK-Titer korreliert mit der Virusausscheidung

veröffentlicht um 16.09.2020, 02:51 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 16.09.2020, 04:04 ]

Ein gerade in der Zeitschrift Viruses erschienener wissenschaftlicher Artikel der beiden Forschungsgruppen von Profs. Katrin Hartmann in München und Regina Hofmann-Lehmann in Zürich liefert neue Erkenntnisse zur FCoV-Infektion. Der FCoV Antikörpertiter gemessen mittels indirekte Immunofluoreszenz (IFA) korreliert statistisch mit der Virusausscheidung (Frequenz und Intensität/Virusbürde) gemessen mittels quantitativer RT-PCR im Kot. FCoV-Dauerausscheider haben statistisch gesehen höhere Antikörpertiter und sie scheiden mehr Virus aus als Katzen, die nur ab und an FCoV ausscheiden. Diese Beobachtung bestätigt Daten einer Dissertation der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. em. Hans Lutz (Rohner Mächler 1999). Die Beobachtung liefert wichtige Angaben für das Management von Katzen in Mehrkatzenumgebungen bez. der FCoV-Infektion. Die Messung von Antikörpern gegen FCoV kann aber nicht die Untersuchungen von Kotproben auf FCoV RNA mittels RT-PCR zur Erkennung von FCoV-Dauerausscheidern ersetzten. Siehe dazu auch Erkennen von FCoV-Dauerausscheidern.





Mutationen des felinen Coronavirus (FCoV) bei gesunden Katzen

veröffentlicht um 18.08.2020, 00:10 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 18.08.2020, 00:21 ]

In «Pathogens-Special Issue Feline Infectious Peritonitis» online erschienen: Aus zwei Masterarbeiten im Veterinärmedizinischen Labor, unter der Leitung von Frau Dr. M. Meli, wiederum neue Erkenntnisse zur FIP Pathogenese. 

Feline Coronaviren (FCoV) aus Gewebe- und Stuhlproben gesunder FCoV-infizierter Katzen tragen keine ORF 3abc-, 7b- und S-Genmutationen, die zuvor mit der Entwicklung von FIP verlinkt waren. Diese Ergebnisse stützen die Hypothese, dass diese Veränderungen mit den FIPV-Pathotyp-Viren zusammenhängen. Allerdings, wie alle anderen bisherigen publizierten Studien, die Frage, ob ihr Auftreten direkt FIP verursacht, ist nicht beantwortet. Interessanterweise fehlten den in den Geweben nachgewiesenen Viren auch Mutationen, welche  im Zusammenhang mit der systemischen Ausbreitung von FCoVs beobachtet wurden, was darauf hinweist, dass sie für diese Schlüsselvoraussetzung von FIP nicht wesentlich sind.

Den ausführlichen Artikel finden Sie unter: www.mdpi.com/777956
Informationen zur Erkennung von FCoV-Dauerausscheidern finden Sie hier: Erkennen von FCoV-Dauerausscheidern

Wie ist das Impfschema für Katzen mit Zugang ins Freie?

veröffentlicht um 15.07.2020, 05:03 von Regina Hofmann-Lehmann   [ aktualisiert: 15.07.2020, 05:12 ]

Alles dazu und mehr in den neuen Impfempfehlungen für Katzen – Übersicht nach LebensweiseFreigänger, Wohnungskatze, Tierheimkatze, Zuchtkatze.

Erstellt durch das European Advisory Board on Cat Diseases ABCD mit Prof. Regina Hofmann-Lehmann  

http://www.abcdcatsvets.org/wp-content/uploads/2020/07/FS_TOOL_Impfempfehlung_Februar-2020.pdf

Vetsuisse auf Platz 8 im QS World University Ranking

veröffentlicht um 27.06.2020, 08:18 von @admin vetlabor.ch   [ aktualisiert: 27.06.2020, 08:19 ]

Die Vetsuisse-Fakultät ist auf Platz 8 im QS World University Ranking und damit die Beste der Deutschsprachigen.


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